Wie funktioniert eigentlich ein Bausparvertrag?

Sparen steht nach wie vor hoch im Kurs. Die ältere Generation ist in dieser Sache nach wie vor Spitzenreiter: Dies ist allein schon aus gesellschaftlichen Gründen der Fall. Im Gegensatz zu heute herrschte noch vor ein paar Jahren ein weitaus größeres Spar- bzw. Absicherungsverlangen. Heutzutage hat sich das Blatt leider dahingehend verändert, dass immer mehr junge Menschen in der Schuldenfalle landen.

Und das hingegen der Entwicklung, dass man heute nicht mehr sicher sein kann mit 65 Jahren wohlverdient in Rente gehen zu können. Allgemein kann man sagen, dass immer weniger Sparverträge für junge Menschen zur Zeit abgeschlossen werden.

 

Der Bausparvertrag als beliebtes Sparmittel – früher und heute

 

Sparverträge wie beispielsweise der Bausparvertrag waren noch vor ein paar Jahren wesentlich interessanter. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass noch vor ein paar Jahren die Konditionen deutlich besser waren. Jeder, der heute noch einen alten Sparvertrag dieser Art bedient, hat mittlerweile sicherlich auch schon mitbekommen, dass sich die Konditionen im Laufe der Jahre verändert haben. 

Früher wurde noch wesentlich mehr selbst gebaut bzw. auf Eigentum hingearbeitet. Bauland wurde besonders um die Zeit der Wende viel erschlossen. Heute ist die meiste Fläche bebaut und wird in vielen Fällen nur noch weiterverkauft. Diese Gründe waren damals ausschlaggebend, weshalb besonders jungen Menschen gern ein solcher Vertrag verkauft wurde: Der Sparvertrag wird vom Anleger (hier Bausparer) mit einer Bausparkasse abgeschlossen und kann bei Auszahlung zur Immobilienfinanzierung genutzt werden. 

Hier nun einige Fakten zum Sparvertrag:

  • Eine Anlageform für die steuerlich geförderten Vermögenswirksamen Leistungen
  • Zur Gewährung von Wohnungsbauprämien sowie der Arbeitnehmersparzulage
  • Sparer können zudem die Wohn-Riester während der Spar- und Darlehensphase nutzen
  • Verschiedene Tarife sind bei diesem Sparvertrag möglich
  • Bausparkassen können und dürfen keine verbindlichen Aussagen über die Zustellungsaussichten bei Vertragsabschluss machen

 

Mit einem Sparvertrag sind Sie heute noch auf der sicheren Seite

 

Wer heute noch einen alten Sparvertrag mit alten Konditionen besitzt, hat es ganz gut getroffen. Die Zinsen waren noch vor ein paar Jahren wesentlich höher. Auch wenn sich das Blatt dahingehend gewandelt hat, kann man weiterhin profitieren, denn einige Verträge kann man so verändern, dass man weiterhin zu guten Konditionen sparen kann.Sie überlegen eine Immobilien zu erwerben oder aber selbst ein Eigenheim zu bauen? Sie besitzen einen derartigen Sparvertrag? Dann sollten Sie sich unbedingt bei Ihrem Bankberater erkundigen, wie Ihre Chancen jetzt aussehen. Der Sparvertrag hat leider einige Tücken, die es zu bedenken gibt. So steht er beispielsweise in der Kritik aufgrund der Wartezeit, die nicht klar definiert ist. Bei Abschluss des Vertrags kann keine Garantie für den geschätzten Zuteilungszeitpunkt gegeben werden. Demnach kann sich der Vertrag während der Sparphase immer wieder anders entwickeln. Lange Wartezeiten sind deshalb schon vorprogrammiert bei einem solchen Sparvertrag. In Zeiten von niedrigen Zinsen dagegen spielen diese Wartezeiten keine große Rolle. Auch ist es möglich im Bedarfsfall durch gewisse Vorfinanzierungen bzw. Zwischenfinanzierungen zu überbrücken. Hierbei muss allerdings wieder beachtet werden, dass nun zusätzliche Zinsen auf den Vorkredit anfallen. Lassen Sie sich in jedem Fall gut beraten, wenn Sie ein Bauvorhaben in der Planung haben!