Baufinanzierung in Karlsruhe: Der Unterschied zwischen Hypothek und Grundschuld

Hypothek und Grunschuld

Der Hausbau in Karlsruhe nimmt mehr und mehr zu. Bei den meisten Interessenten handelt es sich um junge Familien. Diese verfügen oft nicht über eine so große Summe an Eigenkapital, um den Bau finanzieren zu können. Dennoch haben sie vor, ihrem Vorhaben nachzugehen und greifen auf eine Vielzahl an Baufinanzierungs-Möglichkeiten zurück. Diese wiederum sind mit einem Kredit verbunden. Um diesen aufnehmen zu können, kommen sie meist nicht drum herum, der Bank eine Sicherheit zu bieten.

Damit ist der Eintrag in das jeweilige Grundbuch gemeint. Der wiederum wird  Hypothek bzw. die Grundschuld genannt. Beide Begriffe sind den Bauherren oftmals bekannt. Doch was unterscheidet eine Hypothek von einer Grundschuld? In dem Abschnitt wollen wir uns mit dem Unterschied von Hypothek vs. Grundschuld beschäftigen.

 

Unterschied Hypothek vs. Grundschuld: Was ist was?

Hypothek und Grundschuld sind Bezeichnungen für einen Eintrag in das Grundbuch bei der Kreditaufnahme eines Haus. Dieser wird vom Notar vorgenommen und ist kostenpflichtig. Des Weiteren dient er der Bank als Absicherung. Denn somit hat sie das Recht bei einer Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers die Immobilie zu verkaufen oder das geliehene Geld zurück zu erhalten. Von den Gemeinsamkeiten nun zu dem Unterschied: Hypothek vs. Grundschuld. Bei einer Hypothek verpfändet der Kreditnehmer seine Immobilie an den Gläubiger. Das ist meist die Bank, welche auf diese Art und Weise an ihr Geld kommt. Damit ist der erste Unterschied von Hypothek vs. Grundschuld genannt: Eine Hypothek ist immer mit einer Geldforderung verbunden, eine Grundschuld nicht. Bei der Geldforderung kann es sich um ein Darlehen oder um einen Schadensersatzanspruch handeln. 

 

 

Weiterer Unterschied Hypothek vs. Grundschuld: Was wird mehr genutzt?

Im Sprachgebrauch ist die Hypothek bekannter.  In der Inanspruchnahme hingegen liegt der Unterschied darin, dass die Grundschuld immer mehr genutzt wird. Sie ist nicht an bestimmte Forderungen gebunden. Auch kann die Grundschuld, sobald der Kredit abgezahlt wurde und es zu einem weiteren Darlehen kommt, erneut als Sicherung dienen. Ebenso existieren keine Zinsschwankungen. Bei einem neuen Kredit in Höhe der eingetragenen Grundschuld sind die Zinsen ziemlich niedrig. Hierfür unterwirft sich der Schuldner jedoch der sofortigen Zwangsvollstreckung. Der Gläubiger erlangt damit die Möglichkeit im Ernstfall und ohne vorherige Klage bei Gericht den verpfändeten Grundbesitz versteigern zu lassen. Diese Vollstreckungsmöglichkeit bezieht sich auch auf das restliche Vermögen des Schuldners, wie zum Beispiel den Lohn.

 

Die Ablösung- Unterschied Hypothek vs. Grundschuld

 

Der Unterschied bei der Ablösung von Hypothek und Grundschuld ist folgender: Eine Hypothek ist an ein bestimmtes Darlehen gebunden. Dieses reduziert sich bei einer Tilgung entsprechend. Ist der komplette Betrag zurückgezahlt, wird die Hypothek gegenstandslos und im Grundbuch gelöscht. Eine Grundschuld hingegen löscht sich nicht automatisch. Nach der Abzahlung bleibt sie im Grundbuch weiter bestehen, bis ein extra Antrag erfolgt ist. Für den muss der Gläubiger eine Löschungsbewilligung abgeben sowie der Eigentümer beim Notar zu stimmen. Zudem ist ein Löschen der Grundschuld erst sinnvoll, wenn auch in Zukunft keine Kredite mehr benötigt werden. Ansonsten hat man die Kosten für einen Neueintrag wiederholt zu zahlen.